Underscan am Mac: wo er ist, warum er fehlt, und was stattdessen hilft
Den Underscan-Regler findest du in den Systemeinstellungen unter Displays, aber nur, wenn du einen Fernseher auswählst, den macOS als solchen erkennt. Computermonitore, viele Adapter und das eigene Display des MacBook bekommen ihn nie. Ist das Bild am Fernseher abgeschnitten, hilft die Bildformat-Einstellung am Fernseher zuverlässiger. Und falls du mit Underscan einen kaputten Displayrand umgehen wolltest: Das geht damit nicht, aber auf anderem Weg schon.
Wo Underscan zu finden ist
- Schließ den Fernseher an und warte auf das Bild.
- Öffne Systemeinstellungen, Displays.
- Wähl oben den Fernseher aus.
- Unter den Auflösungen erscheint der Regler Underscan. Zieh ihn, bis Menüleiste und Dock ganz zu sehen sind.
Mit Apple TV über AirPlay liegt die Einstellung am Apple TV: in den Einstellungen unter AirPlay und Apple Home, Punkt „AirPlay-Monitor: Underscan“.
Warum der Regler fehlt
- Es ist kein Fernseher. Monitore zeigen jedes Pixel genau an und bekommen deshalb keinen Regler.
- Ein Adapter oder Hub stört. Manche USB-C-Hubs melden den Fernseher als gewöhnlichen Bildschirm. Probier ein einfaches USB-C-auf-HDMI-Kabel oder den HDMI-Anschluss des Mac.
- Die Auflösung wurde geändert. In Apples Forum berichten viele, dass der Regler danach verschwindet. Stell die Standardauflösung wieder ein.
- Es ist das eingebaute Display. Das MacBook-Display bekommt Underscan nie.
Underscan setzt sich immer wieder zurück
Nach dem Ruhezustand, dem Abstecken oder einem Update ist die Einstellung bei vielen weg. Eine offizielle Lösung gibt es nicht. Zuverlässiger ist es, Underscan gar nicht zu brauchen:
- Stell am Fernseher das Bildformat auf Just Scan, Bildschirmanpassung, Full Pixel oder 1:1. Der Name hängt vom Hersteller ab.
- Manche Fernseher bieten das nur, wenn der HDMI-Eingang als PC benannt ist.
- Stell danach den Underscan-Regler am Mac auf null. Dann gibt es nichts mehr, das sich zurücksetzen kann.
Mehr zum Fernseher: MacBook mit dem Fernseher verbinden.
Underscan für das eingebaute MacBook-Display
Das ist der Fall, den macOS nicht abdeckt. Meist steckt ein kaputter Rand dahinter: Ein kleineres Bild würde den Schaden einfach umgehen. Das eingebaute Display nutzt aber immer jedes Pixel. Auflösungen ändern nur, wie groß alles aussieht, und auch eigene Auflösungen füllen das ganze Panel.
- CrackMac lässt die Auflösung, wie sie ist, und sagt macOS, wo das intakte Glas endet. Fenster, Menüleiste und Mauszeiger bleiben dort, der kaputte Streifen wird schwarz. Nichts wird skaliert, Text bleibt scharf. So funktioniert das Ausblenden.
- BetterDisplay streamt einen kleineren virtuellen Bildschirm auf den intakten Teil.
- Ein externer Monitor umgeht das Problem am Schreibtisch.
Ist nur ein Streifen am Rand kaputt? CrackMac hält Fenster, Menüleiste und Mauszeiger vom kaputten Bereich fern. 30 Minuten kostenlos testen.
Kurz beantwortet
Wo finde ich Underscan am Mac?
In den Systemeinstellungen unter Displays. Wähl dort den Fernseher aus. Unterstützt macOS Underscan für dieses Gerät, erscheint ein Regler „Underscan“, mit dem du das Bild verkleinerst, bis die Ränder sichtbar sind.
Warum fehlt die Underscan-Option?
macOS zeigt sie nur für Geräte, die sich als Fernseher melden. Computermonitore, viele USB-C-Hubs und das eingebaute MacBook-Display bekommen den Regler nie. Stell das Bild dann am Fernseher selbst ein, etwa mit „Just Scan“ oder „Bildschirmanpassung“.
Kann ich das eingebaute MacBook-Display verkleinern?
Nein, nicht mit Bordmitteln. Jede Auflösung füllt das ganze Panel. Um einen kaputten Bereich auszusparen, brauchst du eine App wie CrackMac oder einen virtuellen Bildschirm, der nur auf den intakten Teil gestreamt wird.
Underscan für ein kaputtes MacBook-Display gesucht?

Den gibt es für das eingebaute Display nicht. CrackMac übernimmt die Aufgabe: Es hält Fenster, Menüleiste und Mauszeiger vom kaputten Streifen fern und färbt ihn schwarz, ohne den Rest zu verkleinern oder unscharf zu machen.
- Läuft ab macOS 13, auf Apple Silicon und Intel.
- 30 Minuten kostenlos testen, danach ein einmaliger Preis. Kein Abo.
- Geld zurück innerhalb von 7 Tagen, ohne Begründung.